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Bewertungsmodelle

Bewertungsmodelle sind finanzwirtschaftliche Modelle, die dazu dienen, die angemessene Renditeanforderung für eine Kapitalanlage in Abhängigkeit vom eingegangenen Risiko zu bestimmen. Sie beantworten nicht die Frage nach dem konkreten Wert eines Unternehmens oder Wertpapiers, sondern liefern die theoretische Grundlage dafür, welche Rendite Investoren für ein bestimmtes Risiko erwarten. Bewertungsmodelle sind damit ein zentrales Bindeglied zwischen Risikoanalyse und Unternehmensbewertung.

Anwendungsfelder

Bewertungsmodelle finden insbesondere Anwendung bei der Ableitung von Kapitalkosten, der Beurteilung von Renditeerwartungen sowie als Grundlage für Unternehmensbewertungsverfahren wie DCF- oder Ertragswertmodelle. Sie sind damit ein elementarer Bestandteil professioneller Investmentanalyse und Vermögenssteuerung.

Stand: 07.02.2026 · Autor: Redaktion FamilyOffice.de · fachlich geprüft von: Dr. Robert Strauch