- Vermögensanlage iAnlage des Vermögens gemäß Zielen und Risikoprofil.
- Immobilienverwaltung iVerwaltung, Vermietung und Entwicklung von Immobilienvermögen.
- Reporting & Controlling iRegelmäßige Auswertungen zu Vermögen, Rendite, Risiko und Liquidität.
- Finanzplanung iPlanung von Einnahmen/Ausgaben, Liquidität und Szenarien.
- Philanthropie iStrukturierte Spenden- und Stiftungsaktivitäten.
- Aufbau Single Family Office iKonzeption und Implementierung eines eigenen Family Offices.
- Vermögensstrukturierung iRechtliche & steuerliche Organisation von Vermögen.
- Nachfolgeplanung iGeordnete Übertragung von Vermögen und Verantwortung auf die nächste Generation.
- Asset Protection iSchutz von Vermögenswerten vor Haftungs- und Zugriffsrisiken.
- Internationale Mobilität iRelocation Services, Vermögens- und Steuerplanung bei Wohnsitzwechseln über Grenzen hinweg.
- Aufbau Single Family Office iKonzeption und Implementierung eines eigenen Family Offices.
Multiplikatorverfahren
Das Multiplikatorverfahren ist ein verbreitetes Verfahren der Unternehmensbewertung, bei dem der Wert eines Unternehmens aus dem Vergleich mit ähnlichen Unternehmen oder Transaktionen abgeleitet wird. Grundlage ist die Annahme, dass vergleichbare Unternehmen am Markt mit ähnlichen Bewertungsrelationen gehandelt werden. Der Unternehmenswert ergibt sich dabei aus der Anwendung eines Multiplikators auf eine geeignete betriebswirtschaftliche Kennzahl.
Anwendungsbeispiele
Typische Multiplikatoren sind beispielsweise EBIT, EBITDA, Umsatz oder Gewinn. In der Praxis wird etwa der Unternehmenswert als Vielfaches des EBITDA bestimmt (z.B. „6× EBITDA“). Die verwendeten Multiplikatoren stammen aus Börsenbewertungen (Trading Multiples) oder aus tatsächlich realisierten Unternehmenskäufen (Transaction Multiples). Entscheidend ist die sorgfältige Auswahl geeigneter Vergleichsunternehmen hinsichtlich Branche, Geschäftsmodell, Größe, Wachstum und Risikoprofil.
Praktische Bedeutung
Das Multiplikatorverfahren ist besonders beliebt, da es vergleichsweise einfach, marktnah und gut nachvollziehbar ist. Es wird häufig als Plausibilisierung anderer Bewertungsverfahren wie des DCF- oder Ertragswertverfahrens eingesetzt. Gleichzeitig ist seine Aussagekraft begrenzt: Marktbewertungen können zyklisch verzerrt sein, und Unterschiede in Kapitalstruktur, Ertragsqualität oder Einmaleffekten werden nur unzureichend abgebildet.