Core Satellite Strategien
Core-Satellite-Strategien sind ein etabliertes Konzept der strategischen Vermögensanlage, das Stabilität und Renditechancen systematisch miteinander verbindet. Die Core-Satellite-Strategie teilt das Gesamtportfolio in zwei klar abgegrenzte Bereiche.
Core als stabiler Kern
Der Core bildet den stabilen Kern der Vermögensanlage. Er besteht in der Regel aus breit diversifizierten, kostengünstigen Anlagen wie ETFs bzw. passiven Investmentfonds, die zentrale Anlageklassen wie Aktien und Anleihen abdecken. Ziel des Core ist es, die langfristige Marktrendite bei kontrolliertem Risiko abzubilden.
Satelliten als Rendite- und Chancenbausteine
Die Satelliten ergänzen den Core gezielt um renditeorientierte oder spezialisierte Investments. Dazu zählen aktive Fonds, Themeninvestments, alternative Investments oder taktische Allokationen. Satelliten können höhere Renditechancen bieten, sind jedoch meist mit höherem Risiko, geringerer Liquidität oder stärkeren Wertschwankungen verbunden.
Vorteile der Core-Satellite-Strategie
Ein wesentlicher Vorteil liegt in der klaren Trennung von Stabilität und aktiver Steuerung. Die Strategie ermöglicht eine transparente Risikokontrolle, effiziente Diversifikation und flexible Anpassung an Marktchancen, ohne das Gesamtportfolio zu destabilisieren. Gleichzeitig bleiben Kosten im Core niedrig, während Satelliten gezielt Mehrwert generieren sollen.
Einsatz in der Praxis
Core-Satellite-Strategien eignen sich für langfristige Anleger mit klar definiertem Risikoprofil. Sie lassen sich individuell an Anlageziele, Vermögensgröße und Marktzugänge anpassen und sind ein zentraler Baustein moderner Portfolio- und Asset-Allocation-Konzepte.